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Nikotinsucht: Trotz höherer Steuer weniger Einnahmen

 
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Lucky Wombat
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Anmeldedatum: 29.08.2010
Beiträge: 371

BeitragVerfasst am: So Jan 23, 2011 10:17     Titel: Nikotinsucht: Trotz höherer Steuer weniger Einnahmen Antworten mit Zitat

21.01.2011: In 2010 hatte der Staat ca. 1,5% weniger Einnahmen aus der Tabaksteuer zu verbuchen (Steueraufkommen 13,4 Milliarden Euro). Grund hierfür ist ein geändertes Rauchverhalten, da viele Raucher von Fertigzigaretten auf Feinschnitt umgestiegen sind. Auch der stetig steigende Anteil an unverzollten Tabakwaren - insbesondere aus Osteuropa - führt zu Einnahmerückgängen.

Mittelfristig recht der deutsche Staat jedoch wieder mit Mehreinnahmen, da die Packung Zigaretten bis 2015 um ca. 40 Cent höher versteuert werden soll. Auch der Feinschnitt soll spürbar teurer werden.

Den kompletten Artikel gibt es hier: klick mich!
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Es grüßt Lucky Wombat
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tantetina
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Anmeldedatum: 08.02.2011
Beiträge: 85
Wohnort: Braunschweig

BeitragVerfasst am: Mi Feb 09, 2011 20:03     Titel: doppelmoral Antworten mit Zitat

Ist es nicht immer wieder schön von diesen Steuererhöhungen zu lesen?
Schon bei der letzten wurde ja offen zugegeben, dass die schrittweise Anhebung verhindern soll, dass Raucher abspringen, da die Einnahmen ja dringend benötigt werden.
popsmilies_eusa_doh

Ich habe ja eh die Theorie, dass alles was die Politik zum Thema Rauchen so losläßt pure Heuchelei ist denn:

So ein Raucher ist doch praktisch. Mit dem Tabakkonsum bringt er dem Staat Tabak und Mehrwertsteuer und dass im besten Falle über Jahrzehnte.
Dabei bleibt seine Arbeitskraft meist sehr lange erhalten ( ok, die paar mehr Krankheitstage nerven-fallen aber kaum ins Gewicht). Geht es dann gegen Rente passiert oft genau das was dem Süchtigen ja nur recht geschieht- üble Tabakbedingte Krankheiten, die dann wiederum im optimalen Falle nur kurz die Krankenkassen belasten, aber die Rentenversicherung um weit höhere Beträge entlasten.

Dies ist für mich der einzige nachvollziehbare Grund weshalb Raucher , wenig und nur "billige" Unterstützung bekommen wenn es ums aufhören geht. Alkohol ist als Suchtkrankheit anerkannt und wird therapiert- ist ja auch klar wer nur noch betrunken ist arbeitet oft nicht mehr, rutscht ab und liegt dem Staat auf der Tasche. Das muss verhindert werden.
Auch der "Nichtraucherschutz" hat in meiner Theorie seinen Platz- ist doch logisch: Jemand der nicht selbst raucht und Steuern dafür zahlt, darf auch nicht an Tabakrauch induzierten Krankheiten leiden, das würde ja sonst die Kassen zusehr belasten zumal ja auch beim "lediglich" Passivrauchen die Chance auf den letalen Ausgang einer Krankheit sicher wesentlich geringer ist.

Dies ist meine ganz persönliche Meinung, vielleicht etwas extrem, aber die hier herrschende Steuer- und Gesundheitspolitik macht mich wütend.
LG
tina

popsmilies_eusa_wall
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Leipziger
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BeitragVerfasst am: So Feb 13, 2011 16:18     Titel: Antworten mit Zitat

Guter Beitrag.

Bei jeder Erhöhung denke ich, hm, warum wohl interessiert mich das nicht (mehr)? Hehehe, und lache mir dann immer in die Tasche.
G.
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Lucky Wombat
Forenkenner


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Anmeldedatum: 29.08.2010
Beiträge: 371

BeitragVerfasst am: Sa Feb 19, 2011 10:20     Titel: Schwieriges Thema... Antworten mit Zitat

Da wird ja nun schon seit Jahren rumgestritten, ob Raucher nun für Staat und Gesellschaft ein Segen oder eine Last sind.

Ich habe dazu mal ein wenig gegooglt und auf einen interessanten Artikel (klick mich!) gestossen . Bereits im Jahr 2008 hat das niederländischen Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt die Probe aufs Exempel gemacht und im Auftrag des niederländischen Gesundheitsministeriums eine Kostenkalkulation erstellt. Die Ergebnisse sind beeindruckend:

Gesunde, schlanke Menschen sind für das Gesundheitssystem teurer als Raucher und Übergewichtige!

Der Hintergrund ist relativ leicht verständlich: er liegt in der wesentlich höheren Lebenserwartung und den damit verbundenen, im Alter explodierenden Gesunderhaltungskosten. Die Raucher kamen den Staat der Studie entsprechend am billigsten! Im Alter von 20 bis zu ihrem Tod verursachten sie durchschnittlich rund 220.000 Euro an Behandlungskosten. Die Übergewichtigen kosteten 250.000 Euro. Die gesunde, schlanke Gruppe war am teuersten: 281.000 Euro.

Wenn man jetzt noch bedenkt, dass die Raucher die Rentenversicherung spürbar entlasten, weil sie früher Wurmfutter sind, dann bleiben eigentlich nur noch die Mehrkosten, die Raucher aufgrund höherer Krankheitstage/Fehlzeiten Ihrem Arbeitgeber zumuten.

Dies ist zwar eine Nicht(mehr)raucher-Seite, aber es scheint fast so, als ob Raucher zumindest für die Staatskasse ein Segen sind.

popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile popsmilies_bigsmile
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Verfasst am: Sa Feb 19, 2011 10:20     Titel: Ähnliche Themen

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