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Antidepressiva und Raucherentwöhnung Champix/Tabex & Co
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cheffe
Cheffe Admina


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BeitragVerfasst am: Mi Feb 08, 2012 12:36     Titel: Antidepressiva und Raucherentwöhnung Champix/Tabex & Co Antworten mit Zitat

Ich habe zwar selber Champix genommen, daher weiss ichz.b. auch wie heftig die Träume sein können und wenn ich ganz ehrlich bin, würde ich Champix nicht mehr nehmen, denn die Nebenwirkungen können doch recht stark sein und ich denke gerade Menschen mit einem Hang zur Depression sollten da sehr achtsam sein.

Habe mal so einige Artikel gegoogelt:

Ich nehme seit längerem die beiden Antidepressiva Efexor und Remeron, und dies mit grossem Erfolg. Führt die Einnahme von Champix zusammen mit den Antidepressiva zu Komplikationen, oder sind Unverträglichkeiten dazu dokumentiert?
Dr. Karl Klingler: Im Gegensatz zu Zyban, darf Champix auch mit allen Antidepressiva kombiniert werden. Da aber Nikotin ebenfalls eine antidepressive Wirkung hat und bei etwa 20 bis 30 Prozent der Raucher/-innen unbewusst als «antidepressive» Therapie eingesetzt wird, können sich bei Ihnen die Symptome der Depression nach dem Rauchstopp verstärken, weshalb unter Umständen eine Anpassung der antidepressiven Medikamente erfolgen muss. Ich empfehle Ihnen eine regelmässig engmaschige Begleitung durch Ihren Hausarzt oder Ihren Psychiater.

oder

http://champixtest.blogspot.com/

Montag, 13. Juli 2009
Warnhinweise auf Champix- und Zyban-Packungen
Die US-amerikanische Arzneimittelbehörde FDA hat die Hersteller der Nikotinentwöhnungsmittel Champix (Chantix in den USA) und Zyban dazu verpflichtet, von jetzt an die mitunter gefährlichen Nebenwirkungen wie Depressionen und Suizidneigung explizit in den Beipackzetteln auszuführen und darauf mittels Black-Box-Warnungen auf den Medikamentenschachteln hinzuweisen.

Hintergrund für diese scharfen Maßnahmen bezüglich des Entwöhnungsmittels Champix ist, dass seit der Medikamentenzulassung 98 Selbstmorde und 188 Suizidversuche im Zusammenhang mit dem Champix-Wirkstoff Vareniclin gemeldet wurden.

In Europa wurden den Herstellerunternehmen Pfizer (Champix) und Zyban (Glaxo Smith Kline) solche Auflagen bisher nicht gemacht; sie müssen lediglich in den Beipackzetteln auf mögliche Stimmungsveränderungen, wie sie auch bei normalem Nikotinentzug entstehen können, hinweisen.

Quellen:
New York Times vom 01.07.2009: Suicide Warnings
Sueddeutsche.de vom 02.07.2009: Nebenwirkung Suizid
Eingestellt von Fred um 09:40 1 Kommentare

oder:

http://champixtest.blogspot.com/2011/11/tote-rauchen-nicht.html


Tote rauchen nicht!
Bereits bei Zulassung des Nikotinentwönungsmittels Champix® in 2006/2007 waren mögliche Nebenwirkungen des Wirkstoffes Vareniclin, wie z.B. Übelkeit, Magen-Darm Probleme, Schlafstörungen, Alpträume, Bluthochdruck, Geschmacks- und Sehstörungen, bekannt. In den vergangenen 5 Jahren mehrten sich allerdings auch Meldungen über teils dramatische Nebenwirkungen, wie Risiken beim Führen von Maschinen und Fahrzeugen, Herz-Kreislauf Probleme, Depressionen sowie aggressives und suizidales Verhalten. In der Folge wurde 2008 amerikanischen Piloten und Fluglotsen die Einnahme von Champix® untersagt und auf Veranlassung der Zulassungsbehörden in Europa und den USA musste das Herstellerunternehmen Pfizer Beipackzettel und Packung mit expliziten Warnhinweisen versehen.

Mittlerweile wurden zahlreiche Studien durchgeführt, die sich mal für die Antiraucherpille, mal gegen sie ausprachen. Dabei darf man natürlich auch nicht vergessen, dass es sich bei Champix® um ein Riesengeschäft mit mehreren 100 Millionen Jahresumsatz handelt, weshalb die Pharmaindustrie eine emorme Lobbyarbeit für das Mittel leistet, riesiege Werbekampagnen iniziiert und teils pharmafinanzierte Untersuchungen mit positivem Ergebnis durchführen ließ.

Im Oktober 2011 bescheinigten dann die europäische Zulassungsbehörde (EMA) und die sonst sehr kritische US-Arzneimittelbehörde (FDA), dass die Antiraucherpille Champix® aufgrund von zwei neuen unabhängigen Studien ein insgesamt positives Nutzen-Risiko-Verhältnis habe.

Nun, wenige Wochen später, berichten US-Forscher vom Institute of Safe Medication Practices im Fachmagazin "PLoS ONE" über einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Champix® und dem vermehrten Auftreten von Depressionen und Selbsttötungen, was vom Herstellerunternehmen mit Verweis auf die neuen, unabhängigen Studien der FDA dementiert wird.

Aufgrund der widersprüchlichen Informationen über die Nebenwirkungen von Champix® ist es für den Verbraucher schwierig, die tatsächlichen Risikien einzuschätzen. Vorsicht ist sicherlich geboten und von daher empfehlen aktuell viele Mediziner, das Nikotinenwöhnungsmittel nur bei Personen einzusetzen, die unter gefährlichen Raucherkrankheiten leiden und bei denen andere Entwöhnungsmittel bereits mehrfach versagt haben. Zudem sollten sich die Entzugswilligen vor Verschreibung des Medikaments einer Prüfung auf physiologische und insbesondere psychologische Verträglichkeit unterziehen, um das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen zu minimieren.

Quellen:
PLoS ONE vom 02.11.2011: Suicidal Behavior and Depression in Smoking Cessation Treatments
Spiegel Online vom 03.11.2011: Forscher waren vor der Rauchstopp-Pille Champix
Aerzteblatt.de vom 03.11.2011: Tabakentzug: Chanitix führend bei UAW-Meldungen zu Suiziden
FDA vom 24.10.2011: Safety review update of Chantix
VA Center of Medication Safety, Juli 2011: Vareniclin Criteria for Prescribing

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BeitragVerfasst am: Mi Feb 08, 2012 13:14     Titel: Antworten mit Zitat

Danke für den Beitrag.

Rauchen wirkt wie ein Antidepressiva ( Dopamin ) , daher fällt es auch vielen schwer mit dem Rauchen aufzuhören.

Ich nehme Venlafaxin und es hält nicht nur Serotonin, sondern auch Dopamin länger im Körper. Daher rauche ich vermutlich auch weniger als sonst.

Ich denke das ich mit Tabex, das natürliche Gegenstück zu Champix besser aufgehoben bin. Denn Tabex wirkt gleich (meine Erfahrung wie Zigarette)und ist kein Depotmittel so wie Champix. Vermutlich ist dann Tabex besser, wenn Antidepressiva genommen werden!?

Lucky hatte einst ein Beitrag über das Antidepressiva Nortrilen geschrieben, dass die Raucherentwöhnung unterstützt.
http://www.nichtraucher-ecke.de/t267-nortriptylin_wirkstoff_nortrilen.html

Depression und Rauchen:
http://www.nichtraucher-ecke.de/t115-depressionen_bei_und_nach_der_raucherentwoehnung.html
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cheffe
Cheffe Admina


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BeitragVerfasst am: Mi Feb 08, 2012 13:53     Titel: Antworten mit Zitat

Hier noch ein Artikel der im Spiegel online stand:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,795549,00.html

Ein Medikament zur Rauchentwöhnung gerät immer stärker in den Verdacht, dramatische Nebenwirkungen zu haben: In einer neuen US-Studie hat sich gezeigt, dass die Raucherpille Champix zu Depressionen und sogar suizidalem Verhalten führen kann. Die Liste weiterer negativer Effekte ist lang.


Hamburg - Als das Mittel mit dem Wirkstoff Vareniclin 2007 in Deutschland auf den Markt kam, waren die Hoffnungen groß. Wer das von Pfizer unter dem Namen Champix vermarktete Medikament einnehme, dem sollte das Aufhören mit dem Rauchen deutlich häufiger gelingen als denen, die auf einen kalten Entzug setzen.


Allerdings war seinerzeit schon klar, dass es zu Nebenwirkungen kommen kann. Zuerst standen Übelkeit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Probleme wie Blähungen oder Verstopfung, Bluthochdruck sowie Geschmacksstörungen auf der Liste. Später kamen weitaus dramatischere Nebenwirkungen dazu: schwere Herz-Kreislauf-Probleme, Depression und sogar suizidales Verhalten.
US-Forscher um Thomas Moore vom Institute of Safe Medication Practices berichten jetzt im Fachmagazin "Plos One" über einen deutlichen Zusammenhang der Medikamenteneinnahme mit Depressionen und Selbsttötungen.

Die Wissenschaftler sammelten in einer Datenbank der US-Arzneimittelbehörde FDA all jene Fälle, in denen Hersteller, Ärzte oder Konsumenten eine schwere Nebenwirkung gemeldet hatten, die mit dem Medikament in Zusammenhang stehen könnte. Dies taten sie nicht nur für Champix, sondern auch für Zyban (Wirkstoff Bupropion), ein ebenfalls zur Rauchentwöhnung eingesetztes Medikament, sowie für Nikotinersatzprodukte, also Kaugummis und Pflaster.

Letztere dienten dabei zur Kontrolle: Die Forscher nehmen an, dass Nikotinersatzprodukte an sich die Verhaltensprobleme nicht auslösen. Gemeldete Fälle spiegeln also quasi das Risiko der Gruppe der aufhörenden Raucher an sich wider. Ein Stolperstein bei der Auswertung ist, dass sich bei solchen Fällen nicht immer herausfinden lässt, ob das Medikament auch für das medizinische Problem verantwortlich war.

"Risiken übersteigen definitiv den Nutzen"

Die Daten stammten aus den Jahren 1998 bis 2010 - wobei Champix in den USA erst 2006 auf den Markt kam. Das Resultat war deutlich: Insgesamt gab es 13.243 Fälle schwerer Nebenwirkungen. Bei 3249, also rund einem Viertel, hatten die Betroffenen eine Depression entwickelt, sich selbst verletzt, einen Suizidversuch unternommen oder waren infolge eines Suizids verstorben.

2925 dieser Fälle standen in Zusammenhang mit Champix, 229 mit Zyban und 95 mit Nikotinersatzstoffen. 295 Menschen, die Champix eingenommen hatten, hatten sich umgebracht.

Leider lässt sich daraus nicht direkt schließen, wie hoch der Anteil derer ist, die bei einer Einnahme von Champix depressiv werden oder einen Selbstmordversuch unternehmen. Um das herauszufinden, wäre eine andere, großangelegte Studie nötig. Die Zulassungsstudien, bei denen nur wenige tausend Probanden das Mittel nahmen, waren dafür nicht groß genug.

"Die Risiken übersteigen definitiv den Nutzen", sagt der an der Studie beteiligte Forscher Curt Furberg von der Wake Forest School of Medicine in Winston-Salem.

Suizidales Verhalten oder Depression seien zudem bei weitem nicht die einzigen möglichen Nebenwirkungen, gibt Thomas Moore zu bedenken. Weil das Medikament das Sehvermögen, die Konzentration und die Muskelkontrolle beeinflusse, sei die Einnahme für Piloten und Fluglotsen verboten und für Lkw-Fahrer eingeschränkt.



Die Wissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Champix nicht beim ersten Versuch eines Rauchstopps eingesetzt werden soll - sondern erst, wenn alle anderen Methoden gescheitert sind. Doch leider ist die Rauchentwöhnung kein leichtes Unterfangen, in vielen Fällen probieren die Betroffenen viele Methoden ohne Erfolg. Nach Angaben der Forscher versuchen in den USA pro Jahr 36 Prozent der Zigarettenkonsumenten, zu Nichtrauchern zu werden. Aber nur drei Prozent gelingt dies für ein halbes Jahr oder länger.
Ein Pressesprecher von Pfizer teilte mit, das Unternehmen teile die Interpretation der Daten durch die Autoren Moore, Furberg und Singh nicht. Sowohl die europäische Arzneimittelbehörde EMA als auch die FDA hätten aufgrund aller aktuell vorliegenden Sicherheits- und Studiendaten von Champix wiederholt ein wiederholt positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für Champix bescheinigt.

In den USA tragen Champix, dort unter dem Namen Chantix vertrieben, und Zyban bereits seit 2009 einen Warnhinweis wegen der möglichen psychischen Nebenwirkungen.

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BeitragVerfasst am: Mi Feb 08, 2012 14:07     Titel: Antworten mit Zitat

http://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/wissenschaft/suizidgefahr-bei-champix

Suizidgefahr bei Champix
Julia Pradel, 04.11.11


Das Raucherentwöhnungs-Medikament Champix (Vareniclin) von Pfizer erhöht bei Patienten das Risiko von Depressionen, Selbstverletzungen und Suiziden. Zu diesem Schluss kommen US-Forscher, die die von 1998 bis 2010 bei der Arzneimittelbehörde FDA gemeldeten Nebenwirkungen analysiert haben. Für Vareniclin, das erst seit 2007 zugelassen ist, gab es über 9500 Meldungen, von denen fast jede dritte auf Depressionen, Selbstverletzung oder Suizid entfiel.

Für das Präparat Zyban (Bupropion) von GlaxoSmithKline wurden 1750 Nebenwirkungen gemeldet, davon gehörten 13 Prozent zu der genannten Gruppe. Bei Nikotinersatzpräparaten gab es 1900 unerwünschte Wirkungen, in 95 Fällen (5 Prozent) traten Depressionen und Selbstverletzung auf.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen den Forschern zufolge das erheblich erhöhte Risiko bei der Vareniclin-Therapie. Unter Berücksichtigung der bereits bekannten Nebenwirkungen wie Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Erbrechen empfehlen die Wissenschaftler, Vareniclin nicht mehr als Mittel erster Wahl zur Raucherentwöhnung zu verwenden.

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Andrea4141
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 27, 2012 17:30     Titel: Antworten mit Zitat

Hör auf hier ständig Werbung zu machen.

Bei nochmaliger Werbung wirst du gebannt.

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Verfasst am: Fr Apr 27, 2012 17:30     Titel: Ähnliche Themen

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Tom
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BeitragVerfasst am: Do Sep 27, 2012 16:30     Titel: Antworten mit Zitat

Champix hat mir geholfen von dem Rauchdreck weg zu kommen, und naüüüürlich och das Forum :-) Hauptsächlich das Forum popsmilies_bigsmile
Aber Champix hat mir auch eine Depression geschenkt popsmilies_dunno

Ist aber alles wieder repariert popsmilies_eusa_dance popsmilies_eusa_dance popsmilies_eusa_dance

Wollte damit nur sagen, dass es nicht ganz "ohne" ist dieses Medi !!!

Grüßchen Tommy
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clausi
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BeitragVerfasst am: Do Sep 27, 2012 17:19     Titel: Antworten mit Zitat

Tom hat Folgendes geschrieben:
Champix hat mir geholfen von dem Rauchdreck weg zu kommen, und naüüüürlich och das Forum :-) Hauptsächlich das Forum popsmilies_bigsmile
Aber Champix hat mir auch eine Depression geschenkt popsmilies_dunno

Ist aber alles wieder repariert popsmilies_eusa_dance popsmilies_eusa_dance popsmilies_eusa_dance

Wollte damit nur sagen, dass es nicht ganz "ohne" ist dieses Medi !!!

Grüßchen Tommy


ok.....aaaaber...ob diese depri nun von champix oder vom rauchstop kam...kannst du nicht wissen...denn depressionen sind auch häufige nebenwirkungen beim rauchstop!!
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 07, 2012 14:55     Titel: Vermutlich iss es so Antworten mit Zitat

Ja, es kann sein,das durch den Rauchstopp eine maskierte Depression auftaucht oder eine neue Depression entsteht.
Champix ersetzt Nikotin und regt dann auch die Dopaminausschüttung an. Daher vermute ich, daß man nicht von Champix eine Depression entwickelt, sondern beim Absetzten von Champix (ausschleichen) depressive Phasen auftreten können, da der Körper noch nicht soweit ist die Dopaminausschüttung selbst zu regeln.

Grüße
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BeitragVerfasst am: Mi Feb 20, 2013 09:36     Titel: Venlafaxin und Raucherntwöhnung mit Tabex Antworten mit Zitat

Einst wurde bei mir nach Jahren des zögern eine schwere Depression diagnostiziert. Seit 1 Jahr und 1 Monat nehme ich morgen 150mg und mittags 75mg das Antidepressivum Venlafaxin ein. Zur Nacht nehme ich das Antidepressivum Trimipramin. Ich bin relativ stabil!
Mit Tabex versuche ich seit 10 Tagen erneut mit dem Rauchen aufzuhören.
Schlechte Wechselwirkungen zwischen Venlafaxin, Trimiprarin und Tabex konnte ich nicht feststellen.
Die Nebenwirkungen von Tabex die ich früher immer hatte: Kopfschmerzen,verstopfte Nase, Gefühl eines nassen Ohres sind dieses mal kaum ausgeprägt. Postive Wechselwirkung???


Dies soll keine Handlungsanweisung sein,sondern ist nur ein kleiner Erfahrungsbericht.


Zuletzt bearbeitet von Space@Home am Di März 05, 2013 12:58 , insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: Di März 05, 2013 09:52     Titel: Antworten mit Zitat

Heute wir mein 23 rauchfreier Tag absolviert.
Keine Wechselwirkungen von Venlafaxin,Tabex und Trimipramin.
Bin relativ stabil, hab bisher weniger Stimmungsschwankungen als bei den letzten X - Versuchen mit Champix , Tabex mit Johanniskraut.

Dies soll keine Handlungsanweisung sein,sondern ist nur ein kleiner Erfahrungsbericht.
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Forenking






Verfasst am: Di März 05, 2013 09:52     Titel: Ähnliche Themen

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